Mit der Teilnahme am Devisenmarkt über einen Broker bekommt der Kunde Zugang zu den Echtzeitkursen des Forex-Marktes. Die Kursnotierungen erfolgen als Kauf- und Verkaufskurse für zahlreiche Finanzinstrumente über eine Online-Handelsplattform oder telefonisch. Der Kunde kann frei entscheiden, zu welchem Kurs er kaufen oder verkaufen möchte und den Auftrag jederzeit ausführen lassen.

Forex-Handel, auch bekannt unter den Bezeichnungen Devisenhandel und FX-Trading, ist der Kauf und Verkauf von Währungen, die zu einem festgelegten Kurs getauscht werden. Die Beweggründe für den Handel mit Devisen können vielfältig sein, wie zum Beispiel:


1. Tausch von Währung A (z.B. USD) in Währung B (z.B. EUR) für Reisezwecke,

2. Tausch von Währung A (z.B. USD) in Währung B (z.B. EUR) für Handelszwecke,

3. Tausch von Währung A (z.B. USD) in Währung B (z.B. EUR) für spekulative Zwecke mit dem Ziel, einen Gewinn zu erwirtschaften.

Heutzutage ist der Forex-Markt, unter anderem wegen der oben genannten Gründe, der weltweit liquideste und volatilste Markt mit einem täglichen Handelsvolumen von über 5 Billionen $.

Der Forex-Handel ist grundsätzlich der Tausch einer Währung in eine andere Währung. XM-Kunden verkaufen also eine Währung und bekommen dafür eine andere Währung zu einem festgelegten Marktkurs.

Um handeln zu können, ist ein Handelskonto mit der Währung A erforderlich. Die Währung A kann dann in Währung B getauscht werden. Entweder im Rahmen eines langfristigen oder kurzfristigen Handels mit entsprechend unterschiedlichen Zielsetzungen.

Der Devisenhandel erfolgt mit Währungspaaren (für die Kursnotierung wird der relative Wert einer Währungseinheit im Vergleich zu der Einheit einer anderen Währung ermittelt). Die erste Währung ist die sogenannte Basiswährung, die andere Währung wird als Quotierungswährung bezeichnet.

Beispielsweise wird bei der Kursnotierung EUR/USD 1,2345 der Preis für den Euro in US-Dollar angegeben. Der Wert von 1 Euro entspricht demzufolge 1,2345 US-Dollar.

Der Devisenhandel kann 24 Stunden am Tag erfolgen, von Sonntag um 22:00 Uhr GMT bis Freitag um 22:00 Uhr GMT. Zu den Handelsplätzen gehören die wichtigsten Finanzzentren der Welt, darunter London, New York, Tokio, Zürich, Frankfurt, Paris, Sydney, Singapur und Hongkong.

Es gibt eine unendlich große Anzahl von Faktoren, von denen die Kurse beim Forex-Handel (die sog. Währungskurse) beeinflusst werden. Zu den Krafttreibern und wichtigsten Einflussgrößen für Kursänderungen auf dem Devisenmarkt gehören jedoch im Grunde genommen 6 Faktoren:


1. Inflationsunterschiede

2. Unterschiedliche Zinssätze

3. Leistungsbilanzdefizite

4. Staatsverschuldung

5. Realer Wechselkurs

6. Politische und wirtschaftliche Stabilität


Um die oben genannten 6 Faktoren besser verstehen zu können, müssen Sie beachten, dass Währungen gegen andere Währungen getauscht werden. Wenn der Kurs einer Währung sinkt, steigt der Kurs einer anderen Währung, weil der Kurs einer Währung stets relativ zu einer anderen Währung ermittelt wird.

Als Privatkunde im Devisenhandelsgeschäft sind Ausführungsqualität, Geschwindigkeit und Spreads für Ihre Handelsaufträge von größter Bedeutung. Jeder dieser Faktoren beeinflusst dabei die anderen genannten Faktoren.

Ein Spread ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (Bid und Ask) eines Währungspaares (Kauf- oder Verkaufskurs). Mit anderen Worten sind das die Preise, zu denen Ihr Broker oder Ihre Bank Ihren Handelsauftrag zu kaufen oder zu verkaufen bereit ist. Spreads spielen jedoch nur in Verbindung mit der richtigen Auftragsausführung eine Rolle.

Mit der sogenannten Ausführung auf dem Forex-Markt ist die Geschwindigkeit gemeint, mit der ein Trader den Kauf oder Verkauf des gewünschten Finanzinstrumentes durchführen kann, nachdem er ein entsprechendes Angebot auf seinem Bildschirm erblickt hat oder nachdem ihm telefonisch ein Geld-/Briefkurs unterbreitet worden ist. Ein guter Kurs ist nutzlos, wenn Ihre Bank oder Ihr Broker Ihren Auftrag nicht schnell genug zum genannten Geld-/Briefkurs ausführen kann.

Beim Forex-Handel werden einige Währungspaare als Hauptwährungspaare (Hauptwerte) bezeichnet. Dazu gehören die am meisten gehandelten Währungspaare, die als Bestandteil jeweils immer den USD besitzen.

Zu den Hauptwährungspaaren gehören: EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, USD/CHF, USD/CAD, AUD/USD, NZD/USD

Zu den Exotenpaaren beim Forex-Handel gehören umsatzschwächere Währungspaare, die eine Hauptwährung und die Währung einer kleineren Volkswirtschaft oder eines Schwellenlandes enthalten.

Diese Währungspaare haben meist eine geringere Volatilität, weniger Volatilität und sie verfügen über Merkmale, die vom dynamischen Verlauf der Hauptwährungspaare und Kreuzkurse abweichen.